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    Miesmuschel
    mytilus edulis

    andere Namen:
    Pfahlmuschel, Blaumuschel

    England: Blue mussel
    Frankreich: Moule (commune)
    Italien: Mitilo, Cozza
    Spanien: Mejillon
    Niederlande: Mossel
    Portugal: Mexilhao (vulgar)
    Dänemark: Blåmusling
    Schweden: Blåmussla
    Estland: Söödav rannakarp
    Lettland: Zila gliemene
    Litauen: Valgomoji midija
    Polen: Omulek
    Finnland: Sinisimpukka

     
    Miesmuschel, mytilus edulis
       

    Diese auch als Pfahl- oder Blaumuschel bekannte Art ist hinsichtlich der Beschaffenheit des Meeresbodens weniger anspruchsvoll als die Auster und ein typischer Bewohner der Gezeitenzonen. Dort lebt die blauschwarze Muschel in Tiefen von bis zu zehn Metern häufig an Stellen mit starker Brandung und auf Sandbänken oder wird an Pfahl- und Treibgestellen, an Tauen oder an Matten kultiviert. Der Name “Mies” rührt denn auch von “Moos” her - weil sie sich wie Moos an Steinen, Pfählen oder Tauen festsetzt.

    Vorkommen sind alle Küstenbereiche des Nordatlantik einschließlich der Nordsee. Die Miesmuschel wird in Aquakulturen “angebaut” und nach etwa 4 Jahren (Größe dann 5 bis 8 cm) “geerntet”.

    Miesmuscheln sind getrenntgeschlechtig. Ein Weibchen gibt 5 bis 12 Millionen Eier ab. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen die Larven, die etwa drei Wochen frei schwimmen und sich an Pfählen, Steinen, Matten und Seilen festsetzen.

    Hinweis:

    Nur lebende Muscheln dürfen als frische Ware angeboten werden. Die Muschel kann mehrere Tage mit dem Meerwasser leben, das sich in den geschlossenen Schalen bzw. in Spezialverpackungen befindet.
    Die beiden Schalenhälften müssen, vom Schließmuskel zusammengehalten, fest aneinander haften. Haben sich rohe Muscheln vor der Zubereitung geöffnet, und schließen sie bei Berührung nicht wieder, könnte die Muschel nicht mehr frisch sein.




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