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Diese auch als Pfahl- oder Blaumuschel bekannte Art ist
hinsichtlich der Beschaffenheit des Meeresbodens weniger anspruchsvoll als die Auster und ein typischer Bewohner der Gezeitenzonen. Dort lebt die blauschwarze Muschel in Tiefen von bis zu zehn Metern häufig an Stellen mit starker Brandung und auf Sandbänken oder wird an Pfahl- und Treibgestellen, an Tauen oder an Matten kultiviert. Der Name “Mies” rührt denn auch von “Moos” her - weil sie sich wie Moos an Steinen, Pfählen oder Tauen festsetzt.
Vorkommen sind alle Küstenbereiche des Nordatlantik einschließlich der Nordsee. Die Miesmuschel wird in Aquakulturen “angebaut” und nach etwa 4 Jahren (Größe dann 5 bis 8 cm) “geerntet”.
Miesmuscheln
sind getrenntgeschlechtig. Ein Weibchen gibt 5 bis 12 Millionen Eier ab. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen die Larven, die etwa drei Wochen frei schwimmen und sich an Pfählen, Steinen, Matten und Seilen festsetzen.
Hinweis:
Nur lebende Muscheln dürfen als frische Ware angeboten werden. Die Muschel kann mehrere Tage mit dem Meerwasser leben, das sich in den geschlossenen Schalen bzw. in Spezialverpackungen
befindet. Die beiden Schalenhälften müssen, vom Schließmuskel zusammengehalten, fest aneinander haften. Haben sich rohe Muscheln vor der Zubereitung geöffnet, und schließen sie bei Berührung nicht wieder, könnte
die Muschel nicht mehr frisch sein.
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