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Meerforelle
Salmo trutta trutta

 
   

andere Namen:
Silberlachs, Lachsforelle (fälschlich)

Frankreich: Truite de mer
England: Seatrout
Niederlande: Zeeforel
Dänemark: Havørred
Norwegen: Sjøørret, Sjøaure
Spanien: Trucha marina
Italien: Salmo trota, Trota di mare
Schweden: Havsørring/Havslaxöring, Öring
Estland: Meriforell
Lettland: Taimins
Litauen: Slakys
Polen: Troc
Portugal: Truta marisca
Finnland: Taimen

 
   

wesentlichste Merkmale: lang gestreckter torpedoförmiger Körper; Rücken dunkelgrau bis blaugrau und silberweißer Bauch; Seiten grausilbern mit zahlreichen schwarzen Punkten (auch auf dem Kiemendeckeln).

Lebensräume: An den Atlantikküsten Europas vom Nordmeer bis nach Portugal. Kommt auch in angrenzenden Meeren und Zuflüssen vor. In der Ostsee von Dänemark bis hin nach Rügen sehr gute Chanchen durch umfangreichen Besatz (in Dänemark).

Lebensweise: Die Meerforelle ist ein anadromer Wanderfisch, der in seiner Lebensweise und seinem Verhalten dem
Lachs sehr ähnlich ist. Allerdings unternimmt die Meerforelle im Meer keine so ausgedehnten Wanderungen und steigt zum Laichen auch nicht bis in die kleinsten Flüsse auf. Sie halten sich bevorzugt in Küstennähe auf.

Nahrung: Fische, Würmer, Krebse, Insekten

Größe: die Durchschnittsgrößen liegen bei 60 cm, das Durchschnittsgewicht bei 2,5 kg; Längen bis 130 cm und Gewichte über 15 kg sind möglich

Alter: bis zu 15 Jahre, in der Regel jedoch nur 5 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze

Laichzeit: Die Meerforellen steigen ab dem Herbst in die Flüsse auf. Die Vermehrung erfolgt im Winter (November-Dezember) auf kiesigem Untergrund in der
Barben- und Äschenregion. Der Rogner schlägt dazu mit der Schwanzflosse ein "Laichbett" in den Kies, dass nach der Eiablage (ca. 1.500/kg Körpergewicht) wieder bedeckt wird. Im Gegensatz zum Lachs laichen die meisten Meerforellen mehrmals in ihrem Leben ab.
Die Larven schlüpfen, je nach Wassertemperatur, nach 2 bis 3 Monaten, sie bleiben im Kies versteckt bis der Vorrat im Dottersack erschöpft ist. Die Jungfische bleiben 2-4 Jahre im Süßwasser und wandern dann ins Meer ab. Hierbei können sie Strecken bis zu 40 km/Tag zurücklegen.
Aus nicht bekannten Ursachen ziehen einige, noch nicht geschlechtsreife, Jungfische ebenfalls mit stromaufwärts. Diese werden in Dänemark Grønlænder, in England whitling, finnock, ferling oder slob troet genannt.

 Lachs oder Meerforelle?

Lachs:

  • Oberkiefer bis Augenhöhe
  • Schwanzflosse ist konkav eingeschnitten
  • dünner Schwanzstiel
  • wenige schwarze Punkte, immer oberhalb der Seitenlinie

 Meerforelle:

  • Oberkiefer bis hinter die Augen
  • Schwanzflosse ist gerade geschnitten
  • dicker Schwanzstiel
  • viele schwarze Punkte auf der gesamten Flanke
     
Geeignete Angelmethode(n): Spinnfischen vom Ufer aus, hierfür gibt es spezielle "Meerforellenblinker". Fliegenfischen, Naturköder an Sbirulino oder Wasserkugel und Schleppfischen (Bootsangeln) sind weitere gängige Angelmethoden.

Geräteempfehlung: 3 m Spinnrute um die 20 g Wurfgewicht, Stationärrolle mit 200 m 25er-Schnurfassung

empfohlene Köder: schlanke Blinker, Küstenwobbler

Fangtipp: Im Winter stehen die Meerforellen im Brack- oder Süßwasser, im Frühjahr in den flachen Uferpartien und im Sommer dann im tieferen Wasser. Erst abends kommen sie dann wieder in Reichweite der Uferangler.
Gute Stellen sind dort, wo klares Wasser mit wechselnden Bewuchs auf kiesigem Grund vorkommt Leopardengrund). An der Nordsee sind die Hörns der friesischen Inseln und die Ufer an Flussmündungen gefragt. In der Ostsee natürlich die süddänischen Gewässer und Fehmarn. Weitere bekannte Fangplätze liegen am Strand bei Großenbrode, bei der Eckernförder Bucht und an den Stränden rund um Rügen. Rund um Bornholm werden regelmäßig kapitale Exemplare beim Schleppen gefangen.

Beste Fangzeit: ab Juni bis Oktober in Flüssen (Fang auf Aufsteiger), Februar bis April im Meer (Fang der Absteiger und Überspringer)

Küchentipp / Zubereitung: Sehr leckeres Fleisch, dass mit allen diversen Zubereitungsarten (backen, dünsten etc.) verarbeitet werden kann.

weitere Informationen: Auf der Grundlage genetischer Untersuchungen werden die
Bach- und die Meerforellen in letzter Zeit zu einer Art zusammengefasst. Bei der Meerforelle handelt es sich hierbei um die anadrome Wanderform, die sich stets aus Bachforellenbeständen, die standorttreu sind, entwickelt.
Früher glaubte man in Mitteleuropa 10 eigenständige Arten klassifizieren zu können, im Zuge der wissenschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte wurde dies jedoch revidiert.

Wie der
Lachs auch suchen die Meerforellen zum laichen ihre "Geburtsflüsse" wieder auf. Die Trefferquote ist jedoch deutlich geringer, so fängt man Meerforellen in Flüssen, die noch nie einen Bestand hatten.

Die so genannten "Lachsforellen" sind hauptsächlich ordinäre
Regenbogenforellen aus Zuchtanstalten, die mit roter Farbe gefüttert und verkaufsfördernd mit diesem Namen belegt (teuer) verkauft werden.
In den Küstengebieten kommen aber vereinzelt auch "echte" Lachsforellen, ein Bastard aus
Lachs und Meerforelle, vor.

Zielfischtipps:




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