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Ebenso wie die Tintenfische (Sepia) gehören die Kalmare (Loligo) zu
den zehnarmigen Kopffüßern (Decabrachia). Kalmare haben ebenfalls acht kurze Arme und zwei große Tentakel. Um Beute zu fangen schnellt der Kalmar seine beiden Tentakel nach vorn, ergreift die Beute und führt sie den
Fangarmen am Kopf zu. Tintenfische haben eine torpedoartige Form, die dem Wasser möglichst geringen Widerstand entgegen setzt. Nicht nur zur Flucht, sondern auch für die normale Fortbewegung nutzt der Kalmar einen
Rückstoßantrieb. Dazu presst er Wasser mit hohem Druck aus seiner Mantelhöhle und schwimmt so rückwärts davon.
Kalmare haben sehr große und sehr gut entwickelte Augen. Oftmals, besonders zur Paarungszeit,
kommen sie in Schwärmen vor, die nahe der Wasseroberfläche schwimmen. Fischer nutzen dies aus, um in kürzester Zeit große Mengen „Calamari“ zu fangen. Kalmare sind Bestandteil zahlreicher Küchen meeresnaher Länder,
z.B. Griechenlands und Italiens.
Kalmare leben pelagisch. Der Gemeine Kalmar schwimmt in Schwärmen im freien Wasser. Außer dass sie sich auf den Schutz des Schwarms verlassen, lassen Kalmare sich bei Gefahr
schnell auf den Boden sinken und versuchen, getarnt zu entkommen. Sie werden bis zu 45 cm groß.
Zu ihrer Beute gehören neben Fischen auch andere Mollusken und Krustentiere.
Kalmare andererseits gehören
zur bevorzugten Beute zahlreicher Fischarten, sowie der meisten Zahnwale. Auf die großen Riesenkalmare machen vor allem Pottwale (Physeter macrocephalus) Jagd.
Kalmare paaren sich meist in Schwärmen. Der
Gemeine Kalmar sucht dazu die deutschen Küstengewässer auf. Sonst lebt er im freien Wasser des Mittelmeeres, des Atlantiks und der Nord- und Ostsee. Nach der Paarung werden die Eier an Steinen und Pflanzen in
gallertartigen Schläuchen abgelegt.
Tintenfische oder Stücke davon sind hervorragende Köder zum Naturköderangeln.
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