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Schon im Mittelalter sollen Pilger Schalen dieser Muschel als
Trinkgefäß mit sich geführt haben – so soll der Name Pilgermuschel oder Coquille St. Jacques (Schale des heiligen Jacob) entstanden sein. Tatsache ist, daß sie bis zu 14 cm groß wird. Die Schalen dieser Muscheln
sind mit strahlenförmig zum Rand verlaufenden Rippen versehen. Oft sind sie ungleichmäßig – meist rechts – gewölbt, links flach. Die St. Jacobsmuschel kommt in Küstenschelfgebieten fast aller Meere vor, lebt „auf
kleinem Fuß“ und kann weder kriechen noch graben. Dafür hat sie einen starken Schließmuskel, mit dem sie ihre Schalen schnell öffnen und schließen und so per Rückstoßprinzip schwimmen kann.
Hinweis:
Nur lebende Muscheln dürfen als frische Ware angeboten werden. Die Muschel kann mehrere Tage mit dem Meerwasser leben, das sich in den geschlossenen Schalen bzw. in Spezialverpackungen befindet. Die
beiden Schalenhälften müssen, vom Schließmuskel zusammengehalten, fest aneinander haften. Haben sich rohe Muscheln vor der Zubereitung geöffnet, und schließen sie bei Berührung nicht wieder, könnte die Muschel nicht
mehr frisch sein.
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