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Heringshai
Lamna nasus

andere Namen:


Frankreich:
Requin-taupe commun
England: Porbeagle
Spanien: Marrajo sardinero

   
   

wesentlichste Merkmale: Grauer Rücken, graublaue Flanken und weißer Bauch; runde Nase; fünf Kiemen- öffnungen; die zweite (kleine) Rückenflosse sitzt genau gegenüber der Afterflosse, sicherförmige Schwanzflosse mit großem, eingekerbten Oberlappen; kielähnliche Strahlen an der Schwanzwurzel.

Lebensräume: Vorwiegend in kalten Gewässer beider Hemisphären. Im Atlantik in der Region von Neufundland und New Jersey bis in die Nord- und Ostsee (sehr selten hier), Mittelmeer und vor Marokko. Auf der Südseite in den Regionen West- und Südaustralien, Tasmanien, Neuseeland, südliches Südamerika (Brasilien, Argentinien), Südafrika und im östlichen Südpazifik vor Chile und in den subantarktische Regionen.

Lebensweise: Heringshaie sind schnelle Schwimmer und jagen dicht unter der Wasseroberfläche in kleinen Gruppen Schwarmfische wie Heringe, Makrelen, Sardinen usw.. Der Heringshai lebt in Küstenähe, manchmal nur wenige Meter von den Klippen entfernt.

Nahrung: Fressen vorwiegend Schwarmfische (bspw. Makrelen, Heringe, Dorsche), aber auch kleinere Haie (bspw. Dornhaie, Hundshaie).

Größe: Der Heringshai wird bis zu 230 kg schwer und bis zu 4 m lang.

Alter: Heringshaie können mehr als 30 Jahre alt werden.

Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

Laichzeit: Lebendgebärend im freien Wasser ohne Dottersack-Plazenta, meistens nur 1 bis 4 Nachkommen, die Dauer der Schwangerschaft ist unbekannt. Die Geburtsgrösse der Junghaie liegt bei ca. 65 cm. Die Geschlechtsreife wird bei Weibchen bereits mit einer Grösse von etwa 150 cm erreicht (nach etwa 5 Jahren). Heringshaie bekommen nicht jedes Jahr Junge, dies verbunden mit der geringen Anzahl an Nachkommen bedeutet eine sehr geringe Fortpflanzungsrate.

Geeignete Angelmethode(n): Bootsangeln

Geräteempfehlung: 50-lb- bis 80-lb-Bootsgeschirr, Multirolle mit mindestens 300m Schnur der 50-lb- bis 80-lb-Klasse, 1,5 m langes Stahlvorfach mit einer Tragkraft von 200 lb bis 300 lb, Einzelhaken Größe 8/0, Schulter-Harnisch und Kampfgurt.

empfohlene Köder: Naturköder, z.B. ganze Makrelen; wie beim
Blauhai werden Makrelen, Pollacks oder Tintenfische an einem mindestens 1,5 m langen Stahlvorfach in einer Rubby-Dubby-Spur angeboten.

Fangtipp: Sehr gute Heringshai-Gründe liegen vor Cornwall und der Nordküste von Devon, als Ausgangshafen ist  Padstow in Nordcornwall oder Crackington Haven zu empfehlen.
Heringshaie nehmen den Köder und ziehen dann sofort ab. Kurze Zeit später stoppen sie, um den Köder zu schlucken. Jetzt muss der Anhieb sofort erfolgen, sonst sitzt der Haken zu tief und der Hai verendet möglicherweise.

Beste Fangzeit: Sommerhalbjahr

Küchentipp / Zubereitung: keine - zurücksetzen!
Der Heringshai wird manchmal auch Seestör genannt. Heißgeräucherte Stücke und zerteilte Filets des Heringshaies sind auch als Kalbfisch im Handel.

weitere Informationen: Heringshai und
Makohai können schnell verwechselt werden. Unterscheiden kann man sie an der Position der 2. (kleinen) Rückenflosse, bei Heringshai sitzt diese genau gegenüber der Afterflosse, beim Makohai davor. Der Heringshai ist auch deutlich unterscheidbar durch die kielähnliche Strahlen an der Schwanzwurzel und die runde Schnauze.








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