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Güster
Abramis bjoerkna (alt: Blicca bjoerkna)

andere Namen:
Blicke, Halbbrachsen, Pliete, Rotplieten, Schilfbrachsel

Frankreich: Brème bordelière
England: White bream
Holland: Kolblei

   
   

wesentlichste Merkmale: Flacher und hochrückiger Körperbau - ähnlich der Brasse, die Brust- und Bauchflossen sind rötlich bis rot gefärbt (Unterscheidungsmerkmal zur Brasse). Große Augen, die weit vorn stehen. Große, feste  und harte Schuppen mit silbernen Glanz, auch bei ausgewachsenen Exemplaren.

Lebensräume: Güster sind nördlich der Alpen und Pyrenäen in ganz Europa verbreitet. Sie fehlen in Nordskandinavien, Nordengland und Irland.

Lebensweise: Der Güster kommt als ein gesellig lebender Schwarmfisch in stehenden wie auch in langsam fließenden Gewässern (
Brassenregion) vor. Hier lebt er bevorzugt in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen. Güstern bevorzugen wärmeres Wasser, im Winter ist sie recht inaktiv und steht dann in den tieferen Wasserschichten.

Nahrung: Die Nahrung besteht aus kleinen, bodenbewohnenden Wirbellosen (Muscheln, Schnecken, Würmern) und teilweise auch aus Wasserpflanzen.

Größe: Die Durchschnittsgröße liegt bei 20 cm, die maximale Größe bei knapp 50 cm, die Gewichte getragen meist 150 - 350 g - Güstern von über 1 kg sind kapitale Exemplare. Der “Rekord” (1992 in der Weser) liegt bei 1,86 kg.

Alter: ca. 10 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Zur Laichzeit (Mai - Juni) zieht der Güster in großen Schwärmen an flache, krautreiche Uferbereiche. Hier legt er nachts unter heftigen Paarungsspielen seine ca. 2 mm großen, klebrigen Eier (10.000 - 100.000/Weibchen) an Pflanzenstängeln ab. Milchner bilden einen Laichausschlag. Die Jungfische wachsen langsam (6 bis 8 cm Größe nach einem Jahr) und bilden erst nach ca. 2 Jahren die hochrückige Form aus.
Bastardierungen mit anderen Cyprinidenarten, die sich in Fortpflanzungszeitpunkt, -ort und -verhalten nur wenig unterscheiden, sind häufig.

Geeignete Angelmethode(n): Posenangeln mit Stift- oder Laufposen.

Geräteempfehlung: Zu empfehlen ist eine lange Stipprute.

empfohlene Köder: Maden, Würmer (Rotwurm), Brot, Larven, Mais. Anfüttern mit braunem Paniermehl, Partikelködern und wahlweise diverse Geschmachszusätze.

Fangtipp: Große Güstern lassen sich in der Morgen- oder Abenddämmerung am Besten fangen - dann sucht der Fisch nach Nahrung. Ein Tipp sind immer nährstoffreiche Entwässerungskänale, üppiges Algenwachstum macht der Güster nichts aus. In Nordwestdeutschland bieten sich hier ganz gute Chanchen.
Die Güstern suchen in Schwärmen nach Nahrung, diese ziehen dabei durch das Gewässer. Als Bodenfresser wird dabei der Grund aufgewühlt und es können Gasbläschen entweichen, welchen man an der Wasseroberfläche dann u.U. erkennen kann.

Beste Fangzeit: ganzjährig

Küchentipp / Zubereitung: Wenig geschätztes Fleisch.

weitere Informationen: Lebensraum, Aussehen und Lebensweise sind sehr ähnlich der
Brasse, er besitzt jedoch größere Augen und kein vorgestülptes Maul, er ist weniger an den Grund gebunden und frisst neben Bodenorganismen mehr planktische Nahrung als dieser. Er ist auch bedeutend kleiner als der Brachsmen.
Er ist eine recht anspruchslose Art, deren Population bei günstigen Bedingungen in kurzer Zeit stark zunehmen können. Die anthropogenen Veränderungen der aquatischen Lebensräume - vor allem die Eutrophierung der Seen - konnten in der Vergangenheit zu lokalen Überbevölkerungen führen.




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