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Den etwa 15-18 mm großen Furchenschwimmer erkennt man gut an den
Längsstreifen auf den Flügeldecken, die beim Weibchen als behaarte Furchen (daher der Name) ausgebildet sind. Dieser Schwimmkäfer kommt in kleinen Teichen oder Weihern und sogar in Gartenteichen vor. Den Winter
überlebt er unter dem Eis, er klemmt sich dabei an eine Wasserpflanze. Bereits im Frühjahr beginnt die Paarung, danach legt das Weibchen seine Eier am Ufer unter einer Wurzel oder im Moos ab. Die Larven
kriechen gleich nach dem Schlüpfen ins Wasser, und so beginnt den ganzen Sommer lang die Nahrungsaufnahme. Die Larve, am langen schmalen Brustabschnitt erkennbar, fängt mit den kleinen Mundwerkzeugen Wasserflöhe,
Zuckmückenlarven und verschiedene Insektenlarven. Der Furchenschwimmer nimmt ebenfalls große Insektenlarven, aber auch Kaulquappen, Molchlarven, Fischlarven und kleinste kranke oder tote Fische. Er lauert ihnen
zwischen den Wasserpflanzen auf und packt sie mit den Mundwerkzeugen und Vorderbeinen.
Die Umwandlung (Metamorphose) von der Larve zum Käfer verläuft am Ufer eingegraben, genau wie beim Gelbrandkäfer.
Wenn der Furchenschwimmer nicht mehr genügend Nahrung findet, breitet er seine Flügel aus und fliegt nachts in ein anderes Gewässer.
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