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andere Namen: Wildkarpfen, Springkarpfen,
Flußkarpfen, Moorkarpfen, Lederkarpfen, Zeilenkarpfen, Spiegelkarpfen, Nacktkarpfen, Schuppenkarpfen; ironisch auch "Wasserschwein"
Frankreich: Carpe
Italien, Portugal, Spanien, Italien: Carpa England: Carp, Common Carp Niederlande: Karper Luxemburg: Kaarp Dänemark, Norwegen: Karpe Schweden:
Karp Estland: Karpkala Lettland: Karpa Litauen: Paprastasis karpis Polen: Karp Finnland: Karppi Ungarn: Közönseges ponty Tschechien:
Kapr obechy
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einige Tipps zum Karpfen-Angeln
- Neben Boilies sind gute Karpfenköder: Kartoffel, Mais, Wurm und Teig - auch als Kombination. Im Übrigen fangen
diese Köder genau so gut wie die Boilies - nur dass diese Köder erheblich billiger sind.
- Kartoffeln sind sowieso der Top-Köder, nur weiß das im Boiliewahn kaum noch jemand. Zubereitet werden Sie ganz
einfach. Kartoffeln schälen und in karpfengerechte Stücke schneiden, unter Zugabe von 3 Päckchen Vanillezucker je Liter Wasser nicht zu weich kochen. Mit einem dünnen Trinkhalm ein Loch
stechen und als einzelne Stücken einfrieren. Zum angeln dann in einer Thermoskanne mitnehmen, die gefrorenen Köder lassen sich besser werfen und tauen im Wasser schnell auf.
- Immer gut sind mit Lockstoffen getränkte oder eingelegt Köder. Empfehlenswert sind folgende Richtungen:
- Frühjahr - süß (Vanille, Karamell, Lebkuchen)
- Sommer - sehr süß und fruchtig (Erdbeere, Banane)
- Herbst - herb (Nuss, Hanf, Fisch)
- Winter - streng herb (Leber, Hanf)
- Anfüttern immer mit dem Köder, mit dem man auch angeln will. Mehrere Tage anfüttern erhöht deutlich die
Fangchancen. Auch immer zur gleichen Tageszeit anfüttern - dass sollte dann sein, wenn man auch mit dem Angeln beginnen will.
- Tonnenweise Boilies sind nur rausgeschmissenes Geld. Wenn Boilies, dann nur mit einer Handvoll anfüttern, dazu
diverse Partikelköder wie Mais oder Kichererbsen verwenden.
- Im Sommer können Sie etwas großzügiger anfüttern und einen breiten Futterteppich auslegen. Im Winter dagegen
sehr sparsam und punktgenau anfüttern - sonst sind die Karpfen satt vom anfüttern.
- Im Sommer ist die 2. Nachthälfte und die Morgendämmerung als gute Fangzeit zu empfehlen, im Winter dagegen am
Nachmittag und in der Abenddämmerung.
- Gute Karpfenzeit ist immer dann, wenn starker Wind weht. Dieser durchmischt das Wasser und reichert es mit
Sauerstoff an - die Karpfen finden es gut. Im Sommer an der Windseite des Gewässers angeln, im Winter an windgeschützten Abschnitten.
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wesentlichste Merkmale: hochrückige, gedrungene und füllige
Körperform, Buckel nach dem Kopf, lange Rückenflosse, endständiges, unbezahntes (Schlundzähne) und vorstülpbares Maul, 4 Barteln (2 auf der Oberlippe und je 1 in den Maulwinkeln)
Lebensräume:
Die Wildform des Karpfens (Schuppenkarpfen - cyprinus carpio carpio) war ursprünglich nur in den Flusssystemen des Schwarzen und Kaspischen Meeres beheimatet. Der Karpfen wurde schon im Altertum
vom Menschen weiter verbreitet und ist heute in ganz Europa - mit Ausnahme Skandinaviens - zu finden.
Lebensweise: Der Karpfen bevorzugt warme, stehende oder langsam
fließende Gewässer mit Pflanzenwuchs und weichem Bodengrund. Er ist relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des pH-Wertes und des Sauerstoffgehaltes. Tagsüber ist er scheu und hält sich meist in tieferen
Gewässerbereichen oder in Verstecken auf, um erst bei Einbruch der Dämmerung aktiv zu werden. Karpfen sind Schwarmfische, die den Winter an den tiefsten Stellen überdauern und in dieser Zeit keine Nahrung
aufnehmen.
Nahrung: Als Nahrung dienen vorwiegend Bodentiere (Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven), die durch Vorstülpen des Maules aufgenommen werden.
Größe:
die mittleren Größen liegen bei 35 bis 50 cm mit 2 bis 3 kg Gewicht, Längen von 120 cm und Gewichte über 25 kg sind möglich
Alter:
unter guten Bedingungen kann der Karpfen bis 50 Jahre alt werden
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter Gesetze
Laichzeit: Die Laichzeit des Karpfens fällt in die Zeit von Mai - Juli bei
Wassertemperaturen von 15 - 20 ° C. Die ca. 1 bis 1,5 mm großen Eier (100.000 - 250.000/kg Körpergewicht) werden in flachen Uferbereichen unter heftigen Laichspielen an Wasserpflanzen angeklebt.
Er erreicht seine Geschlechtsreife mit 3 bis 5 Jahren. Bei 15 °C entwickelt sich der Laich etwa in 5 Tagen, bei 20 °C in nur 3 Tagen. Die Larven sind
an die 5 mm lang und kleben in der ersten Zeit, bis sie den Dottersack aufgebraucht haben, an den Pflanzen. Sie ernähren sich von Kleinplankton und stellen sich rasch auf Bodenorganismen um. Eine andere wichtige
Nahrungsquelle sind auch Pflanzen und ihre Samen.
Geeignete Angelmethode(n): Posenangeln mit Stiftposen, Grundangeln mit Blei und Futterkorb. Diverse Spezialmethoden mit Bolies. Beste Köder
sind Maden, Mais, Brot, Teig und Würmer.
Geräteempfehlung: siehe Tabelle unten
empfohlene Köder: siehe Tabelle unten
Fangtipp: siehe nebenstehender Kasten
Beste Fangzeit: Mai - September, beste Chanchen in der Morgen- oder Abenddämmerung und nachts
Küchentipp / Zubereitung:
Für die Zubereitung des Karpfens gibt es sehr vielfältige Möglichkeiten, Rezepte enthält jedes halbwegs bessere Kochbuch.
weitere Informationen:
Die Stammform des Karpfens hat einen kräftigen, walzenförmigen Körper und eine lange Rückenflosse, während die Afterflosse kurz ist. Um das Maul stehen vier fleischige Bartfäden. Kreuzungen zwischen
Karpfen und Karausche haben meist nur zwei Barteln. Seitlich ist er goldgelb bis braun, auf dem Rücken dunkler, am
Bauch weißgelb. Paarige Flossen und Schwanzflosse sind gewöhnlich rötlich, die Rückenflosse ist graublau.
Der Wildkarpfen wächst wesentlich langsamer als seine Kulturformen, doch hängt das ebenfalls von der Temperatur
und der Länge der Vegetationsperiode ab. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er im vierten Lebensjahr etwa 35 cm Länge und ein Gewicht von einem Kilo, mit 15 Jahren wird er 60 cm lang und wiegt 4 kg.
Karpfen sind wertvolle Nutzfische, doch wird die Wildform heute kaum noch gefangen, da ihre Bestände sehr niedrig sind. Doch ist ihre Erhaltung wichtig für eventuelle Kreuzungen mit den Kulturformen.
Zielfischtipps:
Mit Wobbler auf Karpfen
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Cyprinus carpio carpio (Stammform)
Größe: 40-80 cm, max. 1 m Gewicht: 2-4 kg, max. 30 kg Fruchtbarkeit:
50.000-1.500.000 Eier
Verbreitung: ursprünglich in den Zuflüssen des Mittelmeeres, des Schwarzen und Kaspischen Meeres sowie des Aralsees. Weiter östlich tritt er erst wieder im
Amur- und Cherlengebiet auf und kommt nach Süden bis Burma vor.
Für die Karpfenfische sind so genannte Schlundzähne charakteristisch. Sie befinden sich am fünften Kiemenbogen
und dienen zur Zermahlung der Nahrung. Beim Karpfen stehen sie in drei Reihen. Die Kiemenreusendomen des Karpfens sind kurz und dick, was damit zusammenhängt, dass der Karpfen vor allem Benthos frisst.
Der Karpfen als Zuchtfisch
Wegen der ausgezeichneten Qualität seines Fleisches wurde der Karpfen in Europa schon zur Zeit der Römer in
künstlichen Teichen gehalten. Die Kenntnisse über die Karpfenzucht übernahmen die Mönche, die seine Zucht in
ganz Europa weiterführten. Gegen Ende des Mittelalters ließ auch der Adel Karpfenteiche anlegen. In den
stehenden, von der Sonne erwärmten Gewässern wurden die Karpfen bei reichlich Nahrung allmählich hochrückiger.
Diese günstige Körperform wurde durch Züchtung bis heute ständig gefestigt. Karpfen wurden mit der Zeit auf der
ganzen Welt gezüchtet und gehören heute zu den wichtigsten Süßwasserfischen. Mit zwei bis vier Jahren ist der
Karpfen marktfähig und wiegt 1 bis 3 kg. Die Fortpflanzung verläuft in speziellen Laichteichen, den Dubischteichen.
In letzter Zeit kommen immer mehr die Brutapparate in Gebrauch, in denen der Laich künstlich ausgebrütet wird. In
so genannten Brutstreckteichen werden die Fische im ersten Lebensjahr gehalten. Bis Ende Herbst erreichen sie 20-100 g. Der zweijährige Besatz hat im nächsten Herbst bereits 400-800 g und wird in die Abwachsteiche
übergesetzt, wo er im nächsten Herbst, also gegen Ende der dritten Vegetationsperiode, als Marktkarpfen
abgefischt wird. Neben der natürlichen Nahrung erhält der Karpfen auch Futtermittel wie Getreideabfall, Lupine, Melasse usw.. Die Wachstumsgeschwindigkeit hängt nicht nur vom Nahrungsangebot, sondern auch von der
Wassertemperatur ab. Für ein gutes Wachstum sind Temperaturen über 20 °C nötig, am schnellsten nimmt der Karpfen bei 25 - 29 °C zu. Daher rechnet man in Zukunft mit der Aufzucht im warmen Abwasser der
Wärmekraftwerke.

Spiegelkarpfen
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