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    Döbel
    Leuciscus cephalus

     
       

    andere Namen:
    Aitel, Minne, Alet, Dickkopf

    Frankreich: Chevesne, Chevaine, Meunier, Chovaine
    Italien: Cavedine, Cavedano bianco
    England: Chub
    Holland: Kopvoorn
    Luxemburg: Minn
    Spanien: Cacho
    Dänemark: Døbel
    Schweden: Färna
    Norwegen: Stamm

     
       

     einige Tipps zum Angeln
     auf Döbel:

    • Döbel sind scheue Schwarmfische, nähern Sie sich Ihren Angelstelle daher vorsichtig und leise.
    • Im Winter sind ebenfalls gute Fänge möglich, da er keine Winterruhe kennt. 
    • Der Döbel sucht im flachen Wasser immer die Nähe von Unterständen (Schwemmgut, Bäume am Wasser), sonst ist er fast immer in größeren Tiefen anzutreffen.
    • kapitalere Döbel leben räuberisch, ein Versuch mit kleineren Wobblern (ruhige Gewässer) oder Spinnern (Gewässer mit stärkerer Strömung)  lohnt immer
    • im Winter steht er auch auf “fleischliche” Genüsse, Würmer, Leber, oder  Früh- stücksfleisch sind dann gute Köder
    • kleine Käsewürfel sind ein weiterer Winterköder, angeboten an der Grund- montage
    • im Sommer kann man es an der Oberfläche mit Brot oder Brotteig probieren, auch Made und Mais fangen dann gut
    • Besonderheit ist sein Vorliebe für Obst, probie- ren Sie im Spätsommer mal Kirschen oder Weintrauben als Köder
    • bei starker Strömung steht der Döbel oft in Ufernähe

       
    wesentlichste Merkmale: Körper gestreckt und füllig, hat einen fast runden Querschnitt (spindelförmig); auffallend dicker Kopf, der in einen massigen Rumpf übergeht; großes und endständiges Maul; Schlundknochen mit kräftigen Zähnen; brauner Rücken und grünlich-silberne Flanken, grau-gelber Bauch; Brust, Bauch- und Afterflossen blassrot bis orangegelb, Rücken und Schwanzflosse dunkelgrün, abgerundete Brustflossen; große und harte Schuppen, im Bereich der Schwanzflosse schwarz gefärbt.

    Lebensräume: Ist in weiten Teilen von Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Er fehlt in Dänemark, Nordschottland, Südwestengland, Irland, Nordschweden und Nordnorwegen. In Deutschland ist er vor allen in den Gewässern in Süd- und Westdeutschland anzutreffen.

    Lebensweise: Der Döbel - als eine euryöke (anpassungsfähige) Art - lebt bevorzugt in Fließgewässern, und zwar von der Unteren
    Forellenregion bis zur Brassenregion. Gelegentlich kommt er auch in Seen vor und besiedelt im Ostseeraum auch den Brackwasserbereich. Er kommt auch in Gewässern mit minderer Wasserqualität vor.

    Nahrung: In seiner Jugend ist er ein geselliger Oberflächenfisch, der sich vorwiegend von Würmern, Kleinkrebsen, Insektenlarven, Weichtieren und von Pflanzenkost ernährt. Größere Döbel werden zu Einzelgängern, die sich räuberisch ernähren (Fischlaich, kleine Fische, Frösche und Krebse).

    Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 25 cm (200g) bis 40 cm (750g), Länge bis
    70 cm oder ein Gewicht von über 5 kg sind möglich

    Alter: Döbel werden ca. 20 Jahre alt.

    Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
    Gesetze

    Laichzeit: April bis Juni, die Rogner legen den Laich über flachem Kiesgrund im fließenden Wasser ab. Jedes Weibchen legt 20.000 bis 100.000 Eier an Wasserpflanzen oder Steinen ab, nach 8 bis 10 Tagen schlüpft die Brut. Die jungen Döbel leben in Schwärmen und ernähren sich von Plankton.

    Geeignete Angelmethode(n): Frühjahr bis Herbst Posenangeln - im Sommer auch Fliegenfischen (buschige Trockenfliegen oder Köcherfliegen-Nymphen)- , im Winter am Besten mit der Grundangel. Schnurempfehlung: 20er monofil in Verbindung mit einer guten Rolle und fein einstellbarer Bremse, sonst 25er monofil.

    Geräteempfehlung: 3,6 m lange Matchrute, Stationärrolle, 0,20er monofile Schnur

    empfohlene Köder: siehe Kasten rechts

    Fangtipp: siehe Kasten rechts

    Beste Fangzeit: Mai - September, fangbar aber das ganze Jahr

    Küchentipp / Zubereitung: Das Fleisch weist keine allzu gute Qualität auf.

    weitere Informationen: Der Döbel ist der wichtigste Wirtsfisch für die Verbreitung der Larven (Glochidien) der vom Aussterben bedrohten Bachmuschel (Unio crassus).
    Sieht dem
    Hasel sehr ähnlich, wird aber größer. Beim Döbel sind die Rücken- und Afterflossen nach außen gerundet (konvex), während sie beim Hasel nach innen gerundet sind (konkav).




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