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wesentlichste Merkmale: gestreckter, kleiner und seitlich
abgeflachter Kopf, leicht unterständiges Maul, kleine Augen, hohe Rückenflosse, große Schuppen mit blaugrünen, metallischen Glanz, Schlundknochen mit einer Zahnreihe
Lebensräume:
Donau und einige größere Nebenflüsse; lebt als Bodenfisch im strömenden Wasser der tiefen Flussbetten
Lebensweise:
Nahrung: Kleintiere der Bodenfauna
Größe:
die Durchschnittsgröße beträgt 25 cm bis 30 cm, kann bis 50 cm groß werden
Alter: Ein Alter von bis zu 15 Jahren kann erreicht werden.
Mindestmaß und Schonzeit:
finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Laichzeit: In der Laichzeit zwischen April und Mai zieht der Frauennerfling in strömungsberuhigte Uferzonen mit dichtem
Pflanzenbewuchs, wo das Weibchen bis zu 60.000 klebrige Eier abgibt, die an Pflanzen oder Steinen haften. Zu dieser Zeit haben die Männchen einen opaleszierenden Schimmer und ihr ganzer Körper einschließlich der
Flossen ist von einem Laichausschlag überzogen. Auch die Jungfische halten sich in den geschützten Bereichen der flachen Buchten und Altwässer auf. Die Geschlechtsreife tritt mit 2 bis 3 Jahren ein.
Geeignete Angelmethode(n):
Geräteempfehlung:
empfohlene Köder:
Fangtipp:
Beste Fangzeit:
Küchentipp / Zubereitung:
weitere Informationen:
Verwechslungsmöglichkeiten bestehen mit der Rotfeder (Scardinius erytrophtalmus) und dem Rotauge (Rutilus rutilus), deren Maul jedoch endständig ist, mit nach oben gerichteter Mundspalte. Auch ist der Körper des Frauennerflings schlanker als beim Rotauge. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Stellung der Rückenflosse, die beim Frauennerfling oberhalb des Bauchflossenansatzes anfäng, bei der Rotfeder jedoch erst hinter der Ansatzstelle der Bauchflossen beginnt. Der ebenfalls ähnliche Aland (Leuciscus idus) zeigt deutlich kleinere Schuppen und eine dunklere Färbung.
Wie viele andere kieslaichende und strömungsliebende Arten ist auch der Frauennerfling vorwiegend durch den Gewässerverbau gefährdet, durch den die Donau zu einer Reihe von Staubereichen umgestaltet wurde,
aus denen auch weitere strömungsliebende Arten verschwinden. Durch den Verbau der ursprünglich reich strukturierten Ufer zum Schutz vor Wellenschlag und Erosion wurden viele der für das Laichgeschäft wichtigen
flachen und verkrauteten Abschnitte zerstört, Altwässer haben ihre Anbindung an das Hauptgerinne verloren. Ein Schutz des Frauennerflings ist daher langfristig nur durch die Erhaltung und Wiederherstellung
geeigneter naturnaher Gewässerabschnitte in Verbindung mit der Anbindung von Altwässern möglich.
Ein enger Verwandter des Frauennerflings südlich der Alpen ist der Pigo Rutilus pigo. Ernährung
und Lebensweise sind weitgehend identisch. Der Pigo ist ausschließlich auf der Alpensüdseite, in Norditalien und dem Tessin verbreitet. Bis heute ist wenig bekannt über die Lebensweise dieser Art. Normalerweise in
größeren Tiefen lebend, sucht der Pigo im April - Mai zur Fortpflanzung seichte Uferzonen auf. Die Nahrung scheint hauptsächlich aus wirbellosen Bodenorganismen zu bestehen.
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