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Edelkrebs
astacus astacus

andere Namen:
europäischer Flusskrebs

Frankreich: Ecrévisse à pieds rouges
England: Noble crayfish
Italien: Gambero di fiume 

wesentlichste Merkmale: Kopfbruststück ("Krebsnase") und Scheren breit; die 2 Antennen sind kürzer als der Körper. Das Männchen besitzt kräftigere Scheren , längere Antennen und einen schlankeren, weniger gewölbten Hinterleib. Zudem sind beim Männchen die beiden vordersten Beinpaare zu Hilfsorganen für die Begattung ("Griffel") umgebildet. Beim Weibchen ist das erste Beinpaar des Hinterleibs zurückgebildet.

Lebensräume: Der Edelkrebs bewohnt die Uferregionen stehender und fließender Gewässer. Er meidet große Ströme und sehr schnell fließende Bäche. Wichtig ist die Heterogenität des Gesamtströmungsbildes. Als nachtaktives Tier ist der Edelkrebs tagsüber auf Verstecke angewiesen: Wurzelwerk, hohlaufliegende Steine und selbstgegrabene Höhlen in der Uferböschung.
Der Edelkrebs kommt in ganz Europa vor. Er fehlt nur auf der Iberischen Halbinsel, in Nordengland und Irland.

Nahrung: Von der Ernährung her ist er ein ausgesprochener Allesfresser: Wasserpflanzen, Würmer, Schnecken, Insekten, kranke Fische und Aas. Er ist als eine Art Gesundheitspolizei der Gewässer zu betrachten.

Größe: Weibchen bis zu 12 cm, Männchen ca. 16 cm lang (Rostrumspitze bis Schwanzende), Gewicht: Weibchen ca. 80-85 g, Männchen ca. 150 g.

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze

Laichzeit: Die Paarung (äußere Befruchtung) erfolgt im Herbst (Oktober/November), die Eiablage bis zu einem Monat später. Die Eier (50 - 400) werden vom Weibchen 26 Wochen unter dem eingeschlagenen Hinterleib getragen. Allerdings entwickeln sich höchstens 10 - 20 % der Eier bis zum Jungkrebs. Die Jungkrebse bleiben bis zur ersten Häutung beim Muttertier.


Der Edelkrebs ist stark gefährdet. Die Ursachen liegen in der immer noch latenten Gefahr der Einschleppung der Krebspest (Aphanomyces astaci), in Gewässerverschmutzung, im Gewässerausbau und in stark überhöhten Beständen von Freßfeinden, z.B. dem Aal.




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