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    Conger
    Conger conger

    andere Namen:
    Meeraal

    Frankreich: Congre
    England: Conger
    Spanien: Congrio
    Portugal: Congro, Safio
    Italien: Grongo
    Niederlande: Zeepaling, Congeraal
    Dänemark: Havål
    Schweden: Havsål
    Norwegen: Havaal

     
    Conger
       

    wesentlichste Merkmale: aalähnlicher Körper, jedoch bedeutend größer als dieser und Rückenflosse länger und bereits in Höhe der Brustflosse beginnend; dunkle, graubraune Körperfärbung, öft mit einem Stich ins bläuliche, lederartige und schuppenlose Haut, Maul besetzt mit vielen und kleinen Zähnen, relativ große Augen

    Lebensräume: Lebt an felsigen Küsten entlang des Nordostaltantiks, in Südnorwegen, Island und den britischen Inseln. Vorkommen bis nach Westafrika, dem gesamten Mittelmeer und den Kanarischen Inseln. Selten auch Fänge an der deutschen und dänischen Nordseeküste und den Zugängen zur Ostsee.

    Lebensweise: Conger lieben Verstecke, sei es in Felsen oder auch Wracks. Kommt hauptsächlich in Tiefen bis zu 100 m vor, wurde jedoch auch in 4.000 m Tiefe nachgewiesen. Ist scheu und verbirgt sich tagsüber in Felsen und anderen geeigneten Verstecken. Nachts kommt er zum Jagen aus seinen Versteck, in ruhigem Wasser geht er dann am Grund auf Nahrungssuche. Er meidet harte Tiedenströme, in denen er schlecht schwimmen kann.

    Nahrung: Tintenfische, Krebse, Hummer und Fische

    Größe: Werden durchschnittlich 1,5 m groß (Alter dann ca. 12 Jahre) und 15 kg schwer, kapitale Conger sind an die 3 m groß und können bis zu 100 kg schwer werden. Der größte mit der Angel gefangene Conger wog 49,6 kg (1976 Cornwall).

    Alter: Wird 15 bis 20 Jahre alt.

    Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

    Laichzeit: Wandert zur Fortpflanzung in tiefere Wasserschichten um 2.000 m. Diese liegen im Seegebiet zwischen Gibraltar und den Azoren, im Mittelmeer sind weitere Laichgebiete zu finden. Jedes Weibchen legt etwa 8 Millionen Eier, danach sterben die Fische.
    Die Larven driften an die Oberfläche und werden von der Strömung verteilt. Während dieser Zeit ernähren sich die jungen Conger von Plankton. Die Conger wachsen rasch, nach 2 Jahren sind diese bereits ca. 50 cm groß. Dann verlangsamt sich das Wachstum. Milchner werden maximal 1,5 m groß, kapitale Fische sind damit immer Rogner.

    Geeignete Angelmethode(n): Bootsangeln, an felsigen und steilen Küsten auch Uferangeln

    Geräteempfehlung: schwere Bootsrute mit Multirolle (Größe ab 6/0), gefüllt mit geflochtener Schnur von mindestens 30 kg Tragkraft, Haken 6/0 bis 12/0 und entsprechend stabile Wirbel; zum Uferangeln ebenso stabile Grundrute mit einem Wurfgewicht ab 100g, kräftiger Rolle und geflochtener Schnur ab 20 kg Tragkraft.
    Auf jeden Fall ein Stahl- oder Monovorfach (mindestens 1,2 mm) verwenden.

    empfohlene Köder: Makrelenstücke, Tintenfisch

    Conger im SeewasseraquariumFangtipp: Zum Uferangeln bieten sich auf den britischen Inseln die felsigen Küsten von Cornwall, Wales oder Irland an. In Südengland und Wales bieten sich auch die vielen großen Molen an. Gute Chanchen bestehen auch an der südnorwegischen Küste und in der französischen Bretagne.
    An der englischen Kanalküste fahren Kutter z.B. ab Brixham, Dartmouth, Brighton oder Plymouth zum gezielten Congerangeln.
    Bei einem Biss an einer congerverdächtigen Stelle sofort die Rute absenken oder Schnur geben, der Conger lässt sonst wieder los. Zeit lassen zum verschlingen, Kontakt zum Fisch aufnehmen und erst dann einen kräftigen Anhieb. Oder aber gleich Kreishaken (Circlehooks) verwenden. Warten Sie aber bitte nicht zu lange, sonst verzieht sich der Conger wieder in sein Versteck und Sie haben ein Problem. Nach dem Anhieb sofort pumpen, sonst setzt er sich fest. Wenn das passiert ist alle Mühe vergeblich. In England werden daher nur rostende Haken verwendet, damit nach einem Schnurbruch dieser schnell wegrostet.

    Beste Fangzeit: Sommermonate, in der Abenddämmerung und Nachts

    Küchentipp / Zubereitung:

    weitere Informationen:




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