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Blauhai
Prionace glauca 

 
   

andere Namen:


Frankreich:
Requin Bleu, Peau bleue
England: Blue Shark
Spanien: Tintorera, Tiburon azul

 
   

wesentlichste Merkmale: schlanke, haitypische Form; lange, schmale Brustflossen; Kerbe am Ansatz der Schwanzflosse, der obere Teil der Schwanzflosse ist viel länger als der untere Teil; blauer Rücken, zum Bauch hin heller werdend, der Bauch selber ist weiß; 5 Kiemenöffnungen über der Brustflosse; unterständiges “Hai”-maul mit zahlreichen, scharfen Zähnen

Lebensräume: Kommt in allen tropischen und gemäßigt warmen Meeren vor. Im Sommer bis an die Küste von Großbritannien und Irland, seltener auch bis in die Nordsee.

Lebensweise: Der Blauhai lebt im offenen Ozean und kommt nur in Küstennähe, wenn es viele Futterfische gibt. Er folgt Schwarmfischen, die er jagt. Dabei werden große Strecken zurückgelegt. Kleinere und mittlere Exemplare bilden dabei Trupps. Er ist ein Oberflächenjäger, der in Tiefen von bis zu 150 m lebt. Die bevorzugte Wassertemperatur liegt bei 7 bis 16° C, er toleriert aber auch Temperaturen bis maximal 21° C.

Nahrung: Vorwiegend kleine Fische, aber auch Wirbellose oder Walkadaver. Blauhaie haben an ihren Kiemeninnenseiten Papillen, welches ihnen auch ermöglicht zu filtierieren (Plankton). Blauhaie jagen bevorzugt nachts. Die Hauptnahrung im Nordatlantik besteht aus Sardinen, Heringen, Makrelen und Hornhechten.

Größe: Die maximale Größe liegt bei rund 4 m, Gewichte über 200 kg sind möglich; durchschnittlich 2 m und um die 30 kg Gewicht.

Alter: nicht genau bekannt, aber sehr wahrscheinlich weit über 50 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

Laichzeit: Nicht näher bekannt, der Blauhai ist lebendgebärend, die Jungen (meist 25 bis 50 Stück) haben bei der Geburt bereits eine Länge von knapp 50 cm.

Geeignete Angelmethode(n): Schleppangeln, Driftangeln

Geräteempfehlung: Bootsruten der 30-lb-Klasse, Multirollen mit entsprechender Schnurfassung, Schnur um
die 50 kg Tragkraft, Haken um die Größe 9/0. Wichtig ist ein mehrere Meter langes Stahlvorfach mit Wirbeln, nicht wegen den Zähnen, sondern wegen der rauhen Haut. Der Hai dreht sich im Drill und bei einem nicht ausreichend langem Stahlvorfach würde die Schnur schnell an der Haut aufgescheuert sein.

empfohlene Köder: Ganze Fische oder große Fetzen, zum anlocken wird “Rubby Dubby” (zerstoßene Fische, Öl und Blut) verwendet.

Fangtipp: Neben der westenglischen und irischen Küste sind die Chanchen auch bei den Azoren, den Kanaren, Madeira und Kapverdischen Inseln gut. Von den Meeresangelzentren an der südenglischen Küste (Cornwall) oder französischen Küste (z.B. Quiberon) laufen im Sommer (Mitte Juni bis Ende September) regelmäßig Kutter aus. Der traditionelle Dreh- und Angelpunkt der Haiangelei ist der Hafen Looe.

Blauhaie stehen oft an Riffkanten mit stark abfallenden Gewässergrund.

Bei einem Biss nicht sofort anschlagen, sondern laufen lassen. Wenn der Hai stoppt und dann erneut zur Flucht ansetzt 2 kräftige Anhiebe setzen. Der Drill ist meist heftig, aber kurz, der Blauhai ermüdet schnell. Er muss aber immer ausgedrillt sein, wenn man ihn an das Boot holt.

Beste Fangzeit: In unseren Breiten im Sommer, Höhe Portugal bis in den Herbst, ab Höhe Kanaren ganzjährig.

Küchentipp / Zubereitung: Der Blauhai ist einer der wenige Haie, die in der Küche verwertet werden können. Bitte aber nur solche Haie abschlagen, die den Haken geschluckt haben und erkennbar bluten. Meist gehört der Hai dem Bootsbesitzer (üblich bei Angelcharter), der den Fang dann an örtliche Restaurants weitergibt.

weitere Informationen: Der “heimische” Blauhai zieht mit den Jahreszeiten im Uhrzeigersinn durch den Atlantik. Im Sommer vor den Britischen Inseln zieht er im Herbst südwärts in die tropischen atlantischen Gewässer bis nach Südamerika. Im Frühjahr schwimmen Sie dann mit dem Golfstrom, an den Azoren vorbei, wieder in nordöstliche Richtung. In Jahren mit starker Strömung gelangen dann Blauhaie bis in die Nordsee.




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