|
wesentlichste Merkmale: Der Körper ist schlank und
torpedoförmig. Auffällig ist der hohe Schwanzstiel. Das oberständige Maul ist klein und schräg aufwärts gerichtet. Die Schwanzflosse ist fast bis zur Hälfte eingeschnitten und besitzt sechs Flossenstrahlen. Alle
Flossen sind abgerundet. Die durchgehende Seitenlinie verläuft direkt in der Körpermitte. Die Grundfarbe ist grüngrau, der Rücken ist bräunlich. Die Flanken haben unterhalb der Seitenlinie - einschließlich dem
Kiemendeckel - einen silbrigen Glanz. Die Schuppen haben am hinteren Teil einen dunklen Fleck. Die Flossen sind fast durchsichtig und von gelblich-weißer Färbung.
Lebensräume: Der Blaubandbärbling ist
eine sehr anpassungsfähige Fischart und besiedelt Flüsse, Seen, Staugewässer, Gewässer in Sandgruben und Fischteiche. Gemieden werden schnell strömende Gewässer, können aber aktiv durchwandert werden. Die
ursprüngliche Verbreitung dieser Art erstreckt sich von Ost-Russland (Amur) bis Japan nach Süd-China. In Europa wurde der Blaubandbärbling eingebürgert.
Nahrung:
Die Nahrung besteht überwiegend aus Kleintieren (Zooplankton).
Größe: 4 bis 6 cm
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Laichzeit: Die Laichzeit ist Mitte März bis Ende Juni. Die in
Ketten abgelegten Eier werden vom Männchen bewacht.
Die höchste Individuendichte erreicht der Blaubandbärbling in sehr nährstoffreichen Stillgewässern mit hohen Konzentrationen pflanzlichen Planktons.
Der Blaubandbärbling kann sehr gut hörbare Knack-Geräusche erzeugen, deren Entstehung unbekannt ist.
|