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wesentlichste Merkmale: silbriger und heller Körper, Rücken
grün-braun, leicht hochrückig, endständiges Maul, blaugrün leuchtender Längsstreifen vom Beginn der Afterflosse bis zur Schwanzflosse, hochrückiger, sehr kurze Seitenlinie bis zur 6 Schuppenreihe, große und hohe
Rückenflosse mit 8-10 Strahlen Verwechslungsmöglichkeiten bestehen mit Schuppenkarpfen und Karausche, die aber eine vollständige Seitenlinie und eine kürzere Afterflosse, im Falle des Karpfens auch Barteln aufweisen. Der Bitterling kann
weiterhin mit Brasse, Zope und Zobel verwechselt werden, deren Seitelinien aber vollständig und deren Rückenflossen deutlich kürzer sind.
Lebensräume: Der Bitterling
ist in fast ganz Mittel- und Osteuropa nördlich der Alpen verbreitet. Er fehlt jedoch auf den Britischen Inseln, im Süden Spaniens und Italiens und im Norden Skandinaviens. In Bayern ist er oft in mittelfränkischen
und oberpfälzischen Fischteichen zu finden. Weitere Vorkommen gibt es in Kleinasien.
Lebensweise: Aufgrund ihres Fortpflanzungsverhaltens kommen Bitterlinge nur in Lebensräumen vor, in denen auch
Großmuscheln leben. Dies sind stehende und langsam fließende Gewässer, Altarme, Tieflandbäche, Weiher, Teiche, Uferbereiche von Flussunterläufen und einige Seen, die Buchten mit schlammigem Grund aufweisen. Hier
besiedelt er bevorzugt die pflanzenreichen Uferzonen. Er kommt nur in Vergesellschaftung mit Teich- oder Flussmuscheln der Gattungen “Anodonta” und “Unio” vor.
Nahrung: ernährt sich vorwiegend von
pflanzlichem Material, aber auch von kleinen Wirbellosen (Würmer, Kleinkrebse, Insektenlarven)
Größe:
Die Durchschnittsgröße liegt bei 5 cm und Längen bis 9 cm sind möglich. Das maximale Gewicht liegt bei 60 g, während die Durchschnittsgewichte um die 15 g liegen.
Alter:
Sie werden etwa vier bis fünf Jahre alt.
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Laichzeit: Im Alter von zwei bis drei
Jahren werden sie geschlechtsreif. Seine Fortpflanzung ist hochgradig spezialisiert: Zur Laichzeit zwischen April und Juni bei Wassertemperaturen von mehr als 17°C sucht das Männchen eine Flussmuschel (Unio) oder
Teichmuschel (Anodonta) aus und lockt das Weibchen zu der Muschel. Das Weibchen hat zur Fortplanzungszeit eine bis zu 5 cm lange pinkfarbene Legeröhre (Ovipositor) ausgebildet, mit deren Hilfe es jeweils mehrere
Eier in die Afteröffnung der Muschel einführt. Unmittelbar darauf gibt das Männchen seine Spermien ab, die über das Atemwasser der Muschel ins Innere gelangen und dort die Eier befruchten. Dieser Vorgang wird
mehrfach und an verschiedenen Muscheln wiederholt, insgesamt legen die Rogner 40 bis 100 Eier.
Die befruchteten Eier entwickeln sich dann innerhalb der Muschel zu schwimmfähigen Jungfischen, die schließlich
die Muschel verlassen. Die jungen Bitterlinge können damit geschützt im Kiemenraum der Muschel schlüpfen und verlassen sie nach 2 bis 3 Wochen als ca. 1 cm lange Jungfische. Die Muschel wird dadurch nicht
beeinträchtigt.
Zur Laichzeit ist das Männchen bunt gefärbt und schillert in allen Regenbogenfarben, wobei der Kopf mit einem grobkörnigen Laichausschlag bedeckt ist.
weitere Informationen:
Da die Fortpflanzung des Bitterlings zwingend an das Vorkommen von Fluss- und Teichmuscheln gebunden ist, müssen vor allem die Gefährdungsursachen für die Muscheln wie Faulschlammbildung, Trockenlegung oder Verlandung der Gewässer vermieden werden. Dies kann unter anderem durch die Erhaltung bzw. die Wiederanbindung von Altwässern sowie durch schonend durchgeführte Gewässerunterhaltungsmaßnahmen geschehen. Von weiterer entscheidender Bedeutung ist die weitere konsequente Verringerung von Nährstoffeinträgen in die Gewässer.
Er braucht Wasser, was nicht allzu verschmutzt ist und gilt damit auch als Indikator für ein sauberes, unbelastetes Gewässer.
Der Bitterling gehört zur Karpfenfamilie.
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