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Barsch
Perca fluviatilis

 
   

andere Namen:
Egli, Flussbarsch, Krätzer

Frankreich: Perche (fluviatile)
Italien: Perca, Pesce persico, Persico
England: Perch
Spanien, Portugal: Perca
Niederlande: Baars
Luxemburg: Piisch
Norwegen: Abbor, Aborre
Dänemark: Aborre
Schweden: Abborre
Tschechei: Okoun ricni
Estland: Ahven
Lettland: Asaris
Litauen: Eserys
Ungarn: Süger
Polen: Okon
Finnland: Ahven

 
Barsch, perca fluviatilis
   

 Barschtricks:

  • Schwarm gefunden? Dann schnell mit klein gedrückten Eierschalen, Fischschuppen oder Kokosflocken  “anfüttern” - das hält die neugierigen Barsche am Platz.
  • Sie haben nur Nachläufer? Dann fix aus 2 Spinnern (kleiner Wobbler und Spinner geht auch) einen Tandemköder basteln.
  • Barsch liebt Barsch - verwenden Sie Köder im Barschdekor.
  • Gute Plätze sind immer Stege, Brückenpfeiler, Abbruchkanten, in Buhnenkesseln, Altarmen und in stehenden Gewässern die so genannten “Barschberge”.
     
wesentlichste Merkmale: Gedungener und im Alter breiter Körper; olivgrüne Färbung und mehrere (5 bis 9) vertikale Streifen an den Seiten; zwei Rückenflossen, die vordere mit Stachelstrahlen, dunkler Fleck am Ende der ersten Rückenflosse; brustständige Bauchflossen; rote Färbung der Flossen (nicht Rückenflossen); kleiner Dorn am Ende der Kiemendeckel; sehr feste und kleine Schuppen; endständiges und bis zur Mitte der Augen gespaltenes und großes Maul mit kleinen Zähnen.

Lebensräume: Der Barsch kommt mit Ausnahme Spaniens, der westlichen Balkanhalbinsel, Italiens, Schottlands und Nordnorwegens in fast allen Binnengewässern Europas und im Brackwasser der Ostsee vor.
Der Barsch gehört zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen und ist in den Gewässern sehr häufig anzutreffen.

Lebensweise: Er ist ein euryöker (anpassungsfähiger) Standfisch von stehenden und langsam fließenden Gewässern mit hartem Grund. Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fließenden und stehenden Gewässern vor. Das heißt, man findet sie in stilleren Tümpeln ebenso, wie in den Oberläufen von Bächen, in Flüssen sowie in Teichen und Stauseen.
Flussbarsche sind Schwarmfische, nur ältere Exemplare leben als Einzelgänger.

Nahrung: Junge Barsche leben meist in Ufernähe und ernähren sich von kleinen Wirbellosen (Würmer, Insekten, Schnecken) sowie von Fischlaich und -brut. Größere Exemplare halten sich bevorzugt in der Freiwasserzone auf und fressen vorwiegend Fische sowie gelegentlich auch Großkrebse. Dabei machen sie auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt.

Größe: die Durchschnittsgrößen liegt bei 15 cm bis 30 cm, unter idealen Bedingungen kann er über 50 cm lang und über 3 kg schwer werden.

Alter: ca. 12 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze

Laichzeit: Erstreckt sich - je nach Gewässer - von März bis Juni, das Wasser muss ca. 10°C erreicht haben. Zur Laichzeit im Frühjahr versammeln sie sich zu größeren Schwärmen. Die Fische wandern teilweise kurze Strecken flussaufwärts, um an flachen Uferstellen abzulaichen. Hier werden die ca. 1,5 - 2,5 mm großen Eier (3.000 - 300.000/Weibchen oder ca. 45.000 Eier je kg Gewicht) in Form von langen, netzartigen Gallertschnüren an Wasserpflanzen, Steinen oder Ästen abgelegt. Die Brut schlüpft nach ca. einer Woche. Barsche werden nach ca. 2 Jahren geschlechtsreif. Bei güstigen Nahrungs- und Lebensbedingungen vermehren sie sich sehr schnell.

© Foto tauchschule-blatt.de mit freundlicher Genehmigung




Geeignete Angelmethode(n): u.a. Posen- und Spinnangeln - siehe auch Tabelle unten

Geräteempfehlung:
Naturköder: 3,30 m lange Teleskop- oder Matchrute, 20er monofile Schnur, 4 bis 6 g schwere Laufpose, Haken der Größe 6 bis 10;
Kunstköder: leichte Spinnrute (20 bis 40 g Wurfgewicht) von 2,4 m Länge, 12er geflochtene Schnur, gut rotierende kleine oder mittlere Spinner - siehe auch Tabelle unten

empfohlene Köder: Empfehlenswerte Köder sind diverse Kunstköder (kleine und mittlere Wobbler, Spinner, Blinker) und kleine Köderfische am System. Wird auch häufig auf Wurm, Made oder Larven gefangen, meist aber nur kleine Exemplare damit.
In Talsperren oder den Boddengewässern, sinnvoll ab 4 m Wassertiefe, können Sie den Barschen auch mit kleinen Pilkern oder Zockern bis zu 40 g nachstellen.

Fangtipp:

  • Gute Chanchen auf kapitale Barsche haben Sie auch Buchten und Boddengewässern an der Ostsee, er verträgt einen Salzgehalt von bis zu 0,8%. Fangzeiten sind das ganze Jahr, auch wenn die beste Zeit im Sommer und Herbst ist. Gute Stellen sind hier krautreiche Abschnitte mit Steinen. Topplätze sind die Darßer Bodden- gewässer, der Kubitzer Bodden im Strelasund und der Greifswalder Bodden.
  • Barsche sind Schwarmfische, so dass Sie nach dem Fang des ersten Barsches gute Chanchen auf weitere “Stachelritter” haben. Nur Grossbarsche sind Einzelgänger, oft stehen diese aber neben oder unter den Schwärmen. Barschschwärme erkennen Sie recht leicht an dem fächerförmigen auseinanderspritzen kleinerer Fische - die Barsche sind auf Beutezug.

Barsch, perca fluviatilisBeste Fangzeit: ganzjährig zu fangen, Topzeit ist aber der Herbst

Küchentipp / Zubereitung: Wegen ihres wohlschmeckenden, festen und weißen Fleisches werden Barsche gern geangelt. Sie eignen sich gut zum Braten und haben einen Fettgehalt von etwa 0.7-0.9 g/100 g essbaren Anteil.

weitere Informationen: Der Barsch ist kein schneller Schwimmer, jedoch recht ausdauernd. Er verfolgt seine Beute über weite Strecken. Diese versucht er von hinten zu packen und frisst diese auch mit dem Schwanz voran. Sie haben auch keine Scheu vor größeren Beutefischen. Kapitale Barsche sind fast immer Rogner.


Zielfischtipps:

Barsch: Geräte- und Ködertipps

Methode

Rute

Schnur

Pose / Blei

Haken

Köder

Spinnangeln

Rute mit ca. 20 g Wurfgewicht, 2,2 bis 2,4 m lang

0,20 mm monofile oder 0,12 mm geflochtene Schnur

eventuell Vorschaltblei

-

Spinner oder Blinker von ca. 5 g, Kleinwobbler, Gummifische 2 bis 3’’, Twister

Posenangeln

Match- oder Teleskoprute, 3,3 m lang

0,20 mm monofile

4 bis 6 g schwere Laufpose, gut austariert

Größe 6 bis 10

Maden, Rot-, Mist- oder Tauwurm (auch Stücke), kleine Köderfische

Grundangeln

Grundrute mit 20 bis 40g Wurfgewicht

0,25 mm monofile

möglichst leicht, je nach Strömung
5 bis 20 g

Größe 5 bis 10

Rot-, Mist-  oder Tauwurm (auch Stücke), kleine Köderfische, Krebse

Fliegenfischen

leichte Fliegenrute

schnell sinkende Nassschnur, Vorfachspitze nicht unter 0,18

Bleischrot auf dem Vorfach

Streamer oder Lures 4 - 10, Nassfliegen
6 - 12

Streamer, Reizfliegen, große Nassfliegen. Lures (Käferimitiationen)

Bootangeln oder Eisfischen

kurze Ruten von 1,2 bis max. 1,5 m

0,20 mm monofile

nicht erforderlich, diese Funktion übernimt der Köder

entsprechend Köder

Pilker und Zocker von 5 bis 20 g





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