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Die bekannteste Muschel ist die Auster. Sie gehört zu den Zwittern,
reift zunächst als Männchen heran und wird – je nach Temperatur- und Nahrungsverhältnissen – phasenweise zum Weibchen. Die Larven schwimmen bis zu 20 Tagen frei im Plankton, bis sie sich an Steinen oder Pfählen
festkitten. Mit zunehmendem Alter erhalten die Schalenklappen eine unregelmäßig gewellte, blättrige Struktur. Austern können 20 bis 30 Jahre alt werden. Austern sind Bewohner des flachen Küstenraumes an
Nordsee und Atlantik, wo sie in natürlichen, meist aber künstlich angelegten Kolonien, den Austerbänken, leben. Angesichts der steigenden Nachfrage wird von Europa Brut der amerikanischen Auster oder der pazifischen
Gigas-Auster importiert.
Hinweis:
Nur lebende Muscheln dürfen als frische Ware angeboten werden. Die Muschel kann mehrere Tage mit dem Meerwasser leben, das sich in den geschlossenen
Schalen bzw. in Spezialverpackungen befindet. Die beiden Schalenhälften müssen, vom Schließmuskel zusammengehalten, fest aneinander haften. Haben sich rohe Muscheln vor der Zubereitung geöffnet, und schließen sie
bei Berührung nicht wieder, könnte die Muschel nicht mehr frisch sein.
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