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Die Robert Glardon S.A.

Im Jahr 1911 eröffnet Adrien Glardon in Vallorbe eine Zweigstelle seines in Orbe befindlichen Eisenwarengeschäfts. Dieser Schritt wird sich als Anfang einer Erfolgsstory erweisen: Knapp 100 Jahre später präsentiert sich die Glardon S.A. als florierendes auf den Import und Vertrieb von Fischereiartikeln spezialisiertes Unternehmen. Einstweilen letzter grosser Meilenstein in der Firmengeschichte ist 1997 die Übernahme der W. Stucki AG, Thun, die unter ihrem eigenen Firmennamen weitergeführt wird. Inzwischen blickt die Firma auf eine in der Schweiz einzigartige Tradition von über 90 Jahren Fischereiartikelhandel zurück.

Der 20 Jahre junge Robert Glardon eröffnet 1912, ein Jahr nach Eröffnung der Vallorber Filiale des väterlichen Geschäfts, einen Eisenwaren- und Haushaltartikelladen mit einer Abteilung für Fischereiartikel. Die Entwicklung des vorerst kleinen Nebenzweigs wird ihm schon bald Recht geben. Der Eisenwarenladen in Vallorbe genügt dem unternehmungsfreudigen jungen Robert Glardon nicht, er denkt an eine Geschäftserweiterung als Grossist.
Mit einem ersten Katalog - ein Titelblatt und drei Seiten Artikel- und Preislisten - macht er Einzelhändler in der Westschweiz auf sein Warenangebot aufmerksam. Der Wert seines Warenlagers beläuft sich zu dieser Zeit auf etwa 250 Franken. Am 1. Februar 1916 übernimmt Robert von seinem Vater das Geschäft in Vallorbe, führt es von da an unter seinem eigenen Namen und setzt damit den Grundstein zum Aufbau des Grosshandels. Zwei Jahre später umfasst sein Katalog, der an etwa 50 Händler versandt wird, acht Seiten und 1920 beginnt Robert Glardon, seine Kunden per Zug zu besuchen. Zehn Jahre darauf zählt die Firma bereits 238 Kunden und 1932 wird der erste illustrierte Katalog mit 30 Seiten Umfang an 330 Händler versandt. Robert Glardon hat sich als Grossist endgültig etabliert.

Nach drei Jahren Verkaufsausbildung in einer Basler Eisenwaren-Handelsfirma tritt Jean-Louis Glardon 1937 in das väterliche Geschäft in Vallorbe ein und übernimmt 1943 die Reisetätigkeit. Im August 1945 wird die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1955 übernimmt Pierre Cavin, der Schwager von Jean-Louis, das Eisenwaren- und Haushaltartikelgeschäft, das 1961 ausgegliedert wird. Die Firma nennt sich von jetzt an Robert Glardon S.A., Articles de Peche en gros, zieht an ihren heutigen Sitz im neu erbauten Lagerhaus an der Rue de Moutier 11 und konzentriert sich fortan ausschliesslich auf Produktion, Import und Vertrieb von Fischereiartikeln. Nach dem Tod von Robert Glardon am 21. August 1964 übernimmt sein Sohn Jean-Louis die Direktion des Unternehmens und führt sie bis zu seinem Tod am 10. März 1984.
 
Die Firma beschäftigt heute elf Personen. Als Direktionssekretärin und Stellvertreterin des Direktors ist Angela Neuhaus zuständig für die Bestellungen bei Herstellern und Lieferanten, die Entgegennahme und Auslieferung der Bestellungen der Kunden und für die Lagerbuchhaltung. Zusammen mit Hubert Blum, seit 1984 Geschäftsführer, besorgen Kurt Lienhard und Franz Quadlbauer den Aussendienst. Die Fabrikation bei Stucki in Thun führt Marcel Rösch. Am Firmensitz in Vallorbe arbeiten im Lager, das auf drei Stockwerken rund 7.500 Artikel umfasst, in der Auslieferung, im Eigenbau von Ruten und im Reparaturservice für Ruten und Rollen weitere sechs Angestellte. In Heimarbeit sind sechs Personen mit der Herstellung von Hegenen usw. beschäftigt. Das Aktienkapital der Firma halten zu je 15 Prozent die Witwe von Jean- Louis Glardon, ihre zwei Töchter und deren Ehemänner sowie zu 25 Prozent Hubert Blum als Direktor.

Früher war Glardon vor allem bekannt als Grosshändler von Kleinartikein wie Blei, Wirbel, Karabiner, Posen und dergleichen. Die Geschäftsausweitung begann 1973 mit der Übernahme des Mepps-Sortiments (seit 1986 Alleinvertretung Schweiz). 1980 kam die bekannte Marke Mitchell hinzu (Hauptvertretung Schweiz), seit neun Jahren werden die Fliegenrollen von 3 M Scientific Anglers importiert und vertrieben. Bei Glardon in Vallorbe integriert ist die Tortue- Tochterfirma La Soie S.A. mit dem gesamten Tortue-Sortiment. Mit dem Kauf von Stucki 1997 und mit der Übernahme der Vertretungen von ABU (ganzes Sortiment), Fenwick (Fliegenruten, Lachsruten) und Berkley (geflochtene Schnüre, Duftstoffe usw.) im Jahr 2000 wurde die Marktposition nochmals markant verbessert. Viele andere namhafte Marken, wie z.B. Salmo, ergänzen das Angebot, dessen Vorstellung im Katalog von Glardon Stucki schon nahezu 200 Seiten beansprucht.





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