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wesentlichste Merkmale: schwertförmig verlängerter Oberkiefer
Lebensräume:
Kommt in allen warmen und mäßig-warmen Meeren weltweit vor, bekannte Reviere gibt es im Mittelmeer, bei den Kanaren und in der Karibik. Vorkommen im Atlantik entlang des Golfstromes bis nach Island. Seltener Irrgast in der Nordsee, noch seltener in der Ostsee (1999 Fang nahe Stralsund). Kann Wassertemperaturen von 5° bis 27° ertragen.
Lebensweise: Bevorzugt tiefes Wasser und jagt in bis zu 800 m Tiefe. Einzelgänger, selten (Laichzeit) in kleineren Gruppen anzutreffen. Erreichen bei der Jagd Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130
km/h.
Nahrung: Fische, Tintenfische
Größe: bis zu 4,5 m lang und 540 kg schwer, durchschnittliche Fanggewichte liegen bei 200 kg
Alter: nicht bekannt
Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.
Laichzeit: keine Informationen verfügbar
Geeignete Angelmethode(n):
Schleppangeln von entsprechend ausgerüsteten Booten, Kampfstuhl dringend erforderlich, ein Drill dauert leicht über 10 Stunden !!!
Geräteempfehlung:
Big-Game-Ruten der 60kg-Klasse, dickes Stahlvorfach erforderlich
empfohlene Köder: ganze Fische
Fangtipp: Fangstellen in Europa mit guten Aussichten liegen an der Küste vor Sesimbra
(Portugal) und im Golf von Lion an der französischen Mittelmeerküste. Auch rund um Malta werden immer wieder gute Fänge gemeldet. Weltweite Top-Stellen siehe nächsten Punkt.
Beste Fangzeit:
Neuseeland (Bay of Islands) April bis Juni; Florida Juni bis August; Mexico (Matzatlan) Februar und März; Venezuela (La Guaria Bank) September bis November); Kenia Oktober/November und Februar/März;
Küchentipp / Zubereitung: sehr würziges, festes Fleisch - gebraten oder gegrillt ganz lecker, schmeckt entfernt nach Kalbsfleisch
weitere Informationen:
Der Fang ist sehr schwierig. Bereits das Finden der Stellen gestaltet sich aufwendig, wenn dann ein Biss erfolgt, steigen 90% aller Schwertfische im Drill wieder aus. Weltweit werden beim Hochseeangeln sehr wenig Schwertfische gefangen.
Genau wie der Segelfisch “sticht” er mit seinem “Schwert” in einen Fischschwarm und frisst dann die betäubten Fische. Schwertfische können durch Muskelkontraktion Ihre
Augäpfel auf bis zu 15°C über der Wassertemperatur erwärmen. Dadurch erreichen sie eine zwölffach schnellere Auflösung, Beutefische können so wesentlich schneller erkannt werden.
Schwertfische können recht
aggresiv werden und greifen sogar Boote an. So werden beim Walfang immer wieder Waale mit im Körper befindlichen abgebrochenen Schwertern gefangen. Im “British Museum” in London ist ein Stück Eichenplanke des
Walfängers “Farquan” ausgestellt, in dem 2 Schwerter 20 cm tief stecken.
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